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Auftragseingänge im Mai 2018: Rückgang um 6% im Vergleich zum Vorjahr

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen


Datum: 03. Juli 2018
Nummer 55/18


HANNOVER. Die niedersächsische Industrie musste im Mai 2018 deutliche Rückgänge bei den Auftragseingängen hinnehmen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, sank die Nachfrage nach Industriegütern aus niedersächsischer Produktion im Vergleich zum Mai 2017 um 6%. Insbesondere die schwache Binnennachfrage (-8%) prägte das negative Ergebnis. Die Bestellungen aus dem Ausland gingen ebenfalls um 4% zurück. Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern lag geringfügig über dem Vorjahresniveau, während die Produzenten von Investitionsgütern rund 8% weniger Aufträge erhielten.

In den umsatzstärksten niedersächsischen Industriebranchen verlief die Entwicklung uneinheitlich. Steigende Nachfrage im Vergleich zum Mai 2017 gab es für die Metallerzeugung und -bearbeitung (+5%), die Herstellung von Metallerzeugnissen (+3%) und den Maschinenbau (+3%). Rückläufige Bestellungen verzeichneten die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-9%) und die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-8%). Die Herstellung von chemischen Erzeugnissen blieb knapp unter dem Vorjahresergebnis.


Tabelle und Grafik


Methodische Hinweise:

Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.

Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).


Kontakt:
Uwe Rode, Tel. 0511 9898–3335
Wolfgang Kaiser, Tel. 0511 9898–3336


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Herausgeber:
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