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Energieverbrauch der niedersächsischen Industrie 2016 – Erdgas und Strom die wichtigsten Energieträger

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen


Datum: 12. Februar 2018

Nummer 11/18


HANNOVER. Im Jahr 2016 wurden von den Betrieben im Verarbeitenden Gewerbe, Bergbau sowie in der Gewinnung von Steinen und Erden insgesamt 388.932 Terajoule (TJ) Energie verbraucht. Das entspricht nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) einem Anstieg von 6,8% im Vergleich zum Jahr 2015. Rund zwei Drittel (65,5%) des Verbrauchs entfielen auf Betriebe der Wirtschaftsbereiche „Metallerzeugung und –bearbeitung“, „Herstellung chemischer Erzeugnisse“, „Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln“ und auf das Papiergewerbe.

Die größten Verbrauchsanteile hatten die Energieträger Erdgas (34,9%) und Strom (23,5%).

Der Anstieg des Verbrauchs war im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass der Berichtskreis der Erhebung aus methodischen Gründen angepasst wurde.

Im Jahr 2015 lag der Verbrauchsanteil der Industrie für Anwendungszwecke wie zum Beispiel Prozesswärme, mechanische Energie, Raumwärme, Beleuchtung (ohne Eigenstromerzeugung) am gesamten Endenergieverbrauch des Landes bei 29,6%. Höher war der Verbrauch in dem Bereich „Private Haushalte/Sonstige gewerbliche Verbraucher, Handel/Dienstleistungen“ mit 42,6% (Raumwärme, Warmwasser). Der Verbrauchsanteil im Bereich Verkehr erreichte 27,8%. Diesbezügliche Angaben zum Berichtsjahr 2016 sind noch nicht möglich. Die Ergebnisse des Endenergieverbrauchs basieren auf der Energie- und CO2-Bilanz Niedersachsen 2015.


Eine Tabelle mit detaillierten Informationen



Kontakt:

Herr Koy, Tel, 0511-98 98-24 33; Stefan.Koy@statistik.niedersachsen.de

Herr Mahnecke, Tel, 0511 9898-2429; Uwe.Mahnecke@statistik.niedersachsen.de


Methodischer Hinweis:
100.000 TJ = 27,8 Mrd. Kilowattstunden (kWh)
Die Ergebnisse basieren auf den Daten der jährlichen Erhebung über die Energieverwendung der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe, im Bergbau sowie in der Gewinnung von Steinen und Erden. Befragt wurden Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten.

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Herausgeber:
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