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Arbeitskostenerhebung (AKE) 2016

Themenbereich: Preise, Verdienste, Arbeitskosten


Auskunft

Frau Eichhorn, Tel. 0511 9898-2351
Herr Brückner, Tel. 0511 9898-2315
E-Mail: AKE(at)statistik.niedersachsen.de


Aktuelle Ergebnisse

Ergebnisse aus der Arbeitskostenerhebung 2012 als Excel-Download (3,8 MB)


Die Erhebung der Struktur der Arbeitskosten (Arbeitskostenerhebung) wird alle vier Jahre durchgeführt - aktuell für das Berichtsjahr 2016. Erhoben wird ein großer Fundus an Daten über die Höhe und die strukturelle Zusammensetzung der gesamten Kosten des Produktionsfaktors Arbeit. Dazu zählen insbesondere die Sozialleistungen der Arbeitgeber für ihre Beschäftigten, die Kosten für die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie sonstige Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Beschäftigung von Arbeitnehmern stehen, wie Berufskleidung und Anwerbungskosten.

Die Ergebnisse der Arbeitskostenerhebung werden benötigt für:

  • Beurteilung der Wettbewerbsverhältnisse in der deutschen Wirtschaft und der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik,
  • Vertragsverhandlungen der Tarifparteien,
  • wirtschafts-, sozial- und regionalpolitische Fragestellungen.

Dem einzelnen Unternehmen eröffnen die Daten der AKE die Möglichkeit, die Arbeitskosten des eigenen Unternehmens mit dem Durchschnittswert der Branche oder anderer Wirtschaftszweige im In- und Ausland zu vergleichen.

In Deutschland wird die Arbeitskostenerhebung für die Unternehmen belastungsarm als Stichprobenerhebung durchgeführt. Einbezogen werden also nicht alle, sondern in etwa 34.000, in Niedersachsen 2.873 repräsentativ ausgewählte Unternehmen mit zehn und mehr Arbeitnehmern.

Die AKE ist zweistufig organisiert. Der Haupterhebung ist eine sogenannte Vorbefragung vorgelagert.


Wieso eine Vorbefragung?

Die Vorbefragung dient dazu, im Vorfeld der Arbeitskostenerhebung wichtige und arbeitsintensive Arbeiten wie z.B. die Aktualisierung des Vollzähligkeitsleitbandes zu erledigen, um beim Rücklauf der Erhebungsbögen den anschließenden Plausibilisierungsprozess zu optimieren. Im Rahmen der Vorbefragung werden die Adresse, der Wirtschaftszweig und die Beschäftigtenzahl (Abschneidegrenze bei 10!) geprüft. Darüber hinaus wird der aktuelle Unternehmenszusammenhang geklärt.


Meldeverfahren

Nach § 11a Bundesstatistikgesetz sind alle Berichtspflichtigen verpflichtet, ihre Meldungen über medienbruchfreie Verfahren an die Statistischen Ämter zu übermitteln. Dazu sind die von den Statistischen Ämtern entwickelten Online-Verfahren zu nutzen. In begründeten Einzelfällen können die Statistischen Landesämter eine zeitlich befristete Ausnahme von der Online-Meldung zur Arbeitskostenerhebung zulassen. Dies wird auf formlosen Antrag über die E-Mail-Adresse AKE(at)statistik.niedersachsen.de erbeten. Die Verpflichtung, die geforderten Auskünfte zu erteilen, ist jedoch davon unbenommen.

Der berichtspflichtige Betrieb kann seine Angaben über das Online Meldeverfahren (IDEV - "Internet-Datenerhebung im Verbund") erteilen:

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