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Themenbereich: Analysen


Armut und Reichtum

Armut bezeichnet den Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das gewissen Minimalstandards entspricht. Die Maßstäbe für diese Standards und die Vorstellungen über die Ursachen von Armut sind örtlich und zeitlich sehr verschieden.

International üblich ist es, die Armut nach dem Einkommen zu definieren. Danach ist arm, wer monatlich weniger als 60 % des durchschnittlichen Einkommens (Median) seines Landes oder seiner Region zur Verfügung hat. In Niedersachsen lag 2014 die Schwelle der Armutsgefährdung für einen Einpersonenhaushalt bei 907 Euro.

Das Wort Reichtum bezieht sich auf die Verfügbarkeit von Gütern, welche das Leben bereichern, die neuerdings eher quantitativ bezogen wird auf Geld und Eigentum. Es bezeichnet von daher inzwischen eher den Überfluss an Wertsachen, aber auch die Tatsache des Besitzes von materiellen Gegenständen. Gesellschaftlich gesehen erfordert Reichtum die allgemein akzeptierte Übereinkunft, dass Dinge, Land oder Geld jemandem gehören und dass dieses Eigentum geschützt wird. Der Begriff des Reichtums unterscheidet sich in verschiedenen Gesellschaften.


Berichterstattung über Armut und Reichtum

Im Rahmen der Berichterstattung über Armut und Reichtum veröffentlicht das Landesamt für Statistik Niedersachsen jährlich in den Statistischen Monatsheften den Bericht Armutsgefährdung in Niedersachsen, der die Entwicklung der Armuts- und Reichtumsquoten in Niedersachsen anhand von Tabellen und Grafiken darstellt und mit den Ergebnissen der anderen Bundesländer vergleicht. Auf der Seite Fachbeiträge können die seit 2008 erschienenen Berichte im PDF-Format kostenfrei heruntergeladen werden.


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