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Industriebetriebe produzierten 2016 rund 10 % der erzeugten Strommenge

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen



Datum: 24. November 2017
Nummer 91/17


HANNOVER. Im Jahr 2016 produzierten die niedersächsischen Industriebetriebe im Bereich Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden mit 20 und mehr tätigen Personen rund 8,2 Mrd. kWh Strom. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, entsprach dies einem Zuwachs von 55 % gegenüber dem Jahr 2015, als 5,3 Mrd. kWh Eigenstrom produziert wurden.

Die im Jahr 2016 erzeugte Strommenge entspricht einem Anteil von 10,3 % an der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung in Niedersachsen, einschließlich der öffentlichen Kraftwerke und der Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Der Anteil des Industriestroms an der gemeldeten Bruttostromerzeugung war damit um 3,6 Prozentpunkte höher als 2015. Der Zuwachs ist jedoch in erster Linie auf Wirtschaftszweigveränderungen zurückzuführen. So wurden aus Betrieben der Energieversorgung Unternehmensteile des Verarbeitenden Gewerbes, welche Eigenstrom produzieren. Die Industriekraftwerke dienen in erster Linie der Eigenversorgung, jedoch wird vielfach Elektrizität an andere Betriebe oder das öffentliche Netz abgegeben.

Erhoben werden Stromerzeugungsanlagen mit einer elektrischen Engpassleistung (brutto) von mindestens einem Megawatt.

Die Wirtschaftsbereiche Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, Herstellung von chemischen Grundstoffen und Metallerzeugung und -bearbeitung hatten einen Anteil an der industriellen Stromerzeugung von über 70 %. Dreiviertel der Stromerzeugung basierten auf den Brennstoffen Erdgas/Erdölgas und Steinkohle.

Tabelle



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