Auftragseingänge im März 2026: Nachfrage nach niedersächsischen Industriegütern im Vergleich zum Vorjahr um 2% gestiegen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 044 vom 06.05.2026
- Inlandsbestellungen stiegen um 5% gegenüber dem Vorjahresmonat
- Nachfrageplus beim Maschinenbau (+13%)
- 13% mehr Bestellungen als im Februar 2026
HANNOVER. Im März 2026 verzeichnete die Nachfrage nach Industriegütern aus Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg. Laut des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) waren die preisbereinigten Bestellungen von niedersächsischen Industriegütern um 2% höher als im März 2025. Die Inlandsbestellungen legten um 5% zu, die Auslandsnachfrage blieb nahezu unverändert (+0%). Die Nachfrage nach Investitionsgütern verzeichnete ein Minus von 4%, die Bestellungen von Verbrauchsgütern stieg um 1%.
In den umsatzstärksten niedersächsischen Industriebranchen entwickelten sich die Bestellungen wie folgt: Verglichen mit dem März 2025 stieg die Nachfrage unter anderem im Maschinenbau (+13%) sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung (+9%). Einen Nachfragerückgang im März 2026 gab es im sonstigen Fahrzeugbau (-48%) sowie in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-1%).
Im Vergleich zum Vormonat (Februar 2026) erhöhte sich die Gesamtnachfrage nach Industriegütern um 13%. Die inländischen Bestellungen nahmen um 7% zu, die ausländischen Bestellungen stiegen um 19%. Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern stieg preisbereinigt um 18%, die Nachfrage nach Investitionsgütern legte um 10% zu.
Das neue Dashboard „Wirtschaft in Niedersachsen kompakt“ bietet aktuelle Wirtschaftsdaten für Niedersachsen interaktiv und übersichtlich https://wirtschaft.statistik.niedersachsen.de/.
| Auftragseingänge für das Verarbeitende Gewerbe Niedersachsens im Monat März 2026 (xlsx) |
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| Grafik zur Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe (xlsx) |
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Methodische Hinweise:
Ab Januar 2022 werden die Auftragseingänge preisbereinigt veröffentlicht. Grundlage der Indexberechnung ist die Wertsumme für die in einem Berichtsmonat festakzeptierten Aufträge. Diese werden nach den Absatzrichtungen Inland und Ausland unterschieden. Diese Wertsumme wird zu dem entsprechenden Ergebnis für den Monatsdurchschnitt im Basisjahr in Beziehung gesetzt und bildet den Wertindex für einen Wirtschaftszweig. Zur Berechnung des hier genutzten Volumenindex wird noch eine Deflationierung mit den Erzeugerpreisindizes bzw. den Ausfuhrpreisindizes zur Preisbereinigung vorgenommen.
Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.
Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).
Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse. Revidierte vorläufige Ergebnisse in wirtschaftssystematisch tieferer Gliederung enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht E I 1.
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