Niedersächsische Gesundheitswirtschaft wuchs 2025 um 2,3%
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 051 vom 28.05.2026
- Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft im Jahr 2025 in Höhe von 36,4 Milliarden Euro
- Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes bei 10,1%
- Mehr als jede siebte erwerbstätige Person hatte einen Arbeitsplatz im Gesundheitsbereich
HANNOVER. Die Bruttowertschöpfung der niedersächsischen Gesundheitswirtschaft belief sich im Jahr 2025 auf 36,4 Milliarden Euro (in jeweiligen Preisen). Jeder zehnte Euro der Gesamtwirtschaft im Land (10,1%) wurde damit in dieser Querschnittsbranche erwirtschaftet. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, war die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft damit preisbereinigt um 2,3% höher als 2024. Demnach war das gesundheitswirtschaftliche Wachstum in Niedersachsen etwas stärker als im bundesweiten Durchschnitt (+2,1%). Die Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft Niedersachsens wuchs 2025 im Vergleich zum Vorjahr dagegen nur um 0,6%.
Im Jahresdurchschnitt 2025 hatten in Niedersachsen rund 592.000 Menschen und damit mehr als jede siebte erwerbstätige Person (14,0%) einen Arbeitsplatz im Gesundheitsbereich. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 2,7%. Damit setzte sich die Zunahme der Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft weiter fort. Im Zehnjahresvergleich (2016 bis 2025) stieg die Zahl der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft um 13,9%, in der niedersächsischen Gesamtwirtschaft dagegen nur um 5,0%. Jede erwerbstätige Person in der Gesundheitswirtschaft Niedersachsens trug durchschnittlich 61.488 Euro zur Bruttowertschöpfung bei. Aufgrund der starken Dienstleistungsorientierung und der hohen Personalintensität der Branche fiel die Bruttowertschöpfung je erwerbstätiger Person im Vergleich zur Gesamtwirtschaft (85.230 Euro) damit mehr als ein Viertel geringer aus.
| Anlage zur Pressemitteilung (xlsx) | ||
Die dargestellten Daten stammen aus den Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnungen der Länder. Diese umfassen neben Angaben zur Bruttowertschöpfung und Erwerbstätigenzahl der Gesundheitswirtschaft auch Daten zu den Gesundheitsausgaben nach Ausgabenträgern, den Gesundheitsausgaben nach Leistungsarten sowie Angaben zum Gesundheitspersonal. Weiterführende Informationen zur Berechnungsmethodik sind im Statistikportal zu finden. Alle Ergebnisse auf Länderebene stehen zum Download in der Regionaldatenbank Deutschland zur Verfügung.
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