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Bildung in Niedersachsen - Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz

Landesamt für Statistik Niedersachsen


Ein Ingenieur in oranger Warnweste und zwei Bauarbeiter untersuchen eine Metallkonstruktion auf einer Baustelle. Bildrechte: pixabay, joffi

Das Gesetz über die Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen (BQFG) ist ein Bundesgesetz im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es regelt Verfahren und Kriterien für die Prüfung der Gleichwertigkeit von im Ausland erworbenen Qualifikationen mit dem jeweiligen deutschen Referenzberuf.

Das Niedersächsische Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (NBQFG) bezieht sich auf Verfahren zur Gleichwertigkeitsüberprüfung im Ausland erworbener beruflicher Qualifikationen für die Berufe, die durch niedersächsisches Landesrecht geregelt sind.

Mit diesen Gesetzen erhalten Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im Ausland einen beruflichen Bildungsabschluss erworben haben und in Deutschland bzw. Niedersachsen eine Erwerbstätigkeit ausüben oder ausüben wollen, einen Anspruch auf ein Verfahren zur Prüfung der Gleichwertigkeit. Zudem wird mit diesen Gesetzen erreicht, dass künftig für Anerkennungssuchende und Arbeitgeber nachvollziehbare und möglichst einheitliche Bewertungen zu beruflichen Auslandsqualifikationen zur Verfügung stehen.

Grundlage für die Durchführung der Statistik ist der §17 BQFG und §17 NBQFG. Diese neue Erhebung liefert künftig Daten zu Strukturen und Entwicklungen im Bereich der Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse, die für die Bildungs-, Wirtschafts- und Integrationspolitik, die Bildungsforschung und die Praxis der Berufsbildung von großer Bedeutung sind.

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