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Schlaglichter zum Thema Bildung in Niedersachsen

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 084 vom 11.09.2019



HANNOVER. Junge Menschen qualifizieren sich: Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) befanden sich im Jahr 2018 in Niedersachsen 20,5% der 18- bis 24-Jährigen in einer dualen Ausbildung. Niedersachsen lag damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 15,9% ebenso Brandenburg mit 23,1%.

Frauen begannen in Niedersachsen am häufigsten ein Studium in der Fächergruppe Wirtschaft, Verwaltung und Recht (22,6%), auf Bundesebene fiel dieser Anteil noch höher aus (25,2%). Männliche Studienanfänger wählten in Niedersachsen hingegen mit 37,8% am häufigsten ein Studium in der Fächergruppe Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe. Dieser Anteil lag über dem Bundesdurchschnitt von 35,0%.

Und Niedersachsen ist attraktiv für internationale Studierende: Im Jahr 2017 betrug der Anteil internationaler Studierender in Deutschland 8,3%, in Niedersachsen 6,6%. Beide Werte lagen über dem OECD–Durchschnitt von 5,8%. Studierende aus China stellten mit 11,6% in Deutschland den größten Anteil der internationalen Studierenden. In Niedersachsen waren Studierende aus China mit einem Anteil von 21,5% sogar besonders stark vertreten.

Qualifizierte Bildung schützt vor Erwerbslosigkeit: Im Jahr 2018 lag die Erwerbslosenquote für Männer und Frauen im Alter zwischen 25 und 64 Jahren in Niedersachsen insgesamt bei 3,0%, bei Beschäftigten mit einem hohen Qualifikationsniveau lediglich bei 1,7%. Ein hohes Qualifikationsniveau haben Personen, die einen Hochschulabschluss, einen Meister-/Technikerabschluss oder eine Erzieherausbildung erworben haben. Im Bundesdurchschnitt lag die Erwerbslosenquote der Personen mit hohem Qualifikationsniveau mit 1,9% etwas höher ebenso im OECD–Durchschnitt mit 3,9%.

Diese und weitere Ergebnisse enthält die Veröffentlichung „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich, Ausgabe 2019“, die heute in Berlin vom Statistischen Bundesamt und dem Hessischen Statistischen Landesamt der Presse vorgestellt wurde. Die Gemeinschaftspublikation enthält ausgewählte OECD-Bildungsindikatoren für die einzelnen Bundesländer, für Deutschland und die OECD. Die Publikation steht kostenfrei im gemeinsamen Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder unter https://www.statistikportal.de/de - Produkte – Veröffentlichungen – zum Abruf bereit.

Kontakt:

Katja Zielinsky, Tel. 0511 9898–1536

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


Herausgeber:
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Telefon: 0511 9898-1125
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