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Anteil der Verheirateten in der Stadt Göttingen am niedrigsten - Broschüre zur Metropolregion Hannover–Braunschweig–Göttingen–Wolfsburg erschienen

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen



Datum: 7. Februar 2014
Nummer 10/14



HANNOVER. Fast 3,8 Mio. Menschen lebten am 9. Mai 2011 in der Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen – Wolfsburg, das entspricht annährend der Hälfte der niedersächsischen Bevölkerung. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen weiter mitteilt, gehören neben den namensgebenden Zentren weitere 15 niedersächsische Landkreise sowie die Region Hannover und die kreisfreie Stadt Salzgitter der Metropolregion an.

Die mit Abstand höchste Bevölkerungsdichte wies die Landeshauptstadt Hannover mit 2 480,7 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer auf (E/qkm), der Durchschnitt lag für die Metropolregion bei 203,2 E/qkm.

Im Landkreis Gifhorn gab es bezogen auf die Metropolregion den höchsten Anteil an Kindern und Jugendlichen im Alter unter 18 Jahren (19,1 %). Hingegen zählte in den Landkreisen Osterode am Harz und Goslar mehr als jeder Vierte zur Altersgruppe über 64 Jahre (26,6 % bzw. 26,3 %).

Außerhalb der Zentren zeigte sich der höchste Anteil von Verheirateten (47,9 %). In den Zentren hingegen wurde der niedrigste Anteil von Verheirateten festgestellt (39,3 %). Die wenigsten Personen mit Trauschein lebten dabei in Stadt Göttingen (35,3 %) Auch die Anteile der Personen mit Migrationshintergrund waren in den vier Zentren sowie der kreisfreien Stadt Salzgitter erwartungsgemäß am höchsten.

Insgesamt arbeitete der überwiegende Teil der erwerbstätigen Bevölkerung im Dienstleistungsbereich (Metropolregion 69,4 %). In den Städten Salzgitter und Wolfsburg sowie den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt lebten jedoch verhältnismäßig viele Menschen, die im produzierenden Gewerbe tätig waren (jeweils über 40 %).

In den Landkreisen Goslar und Northeim wurden mit etwas mehr als 37 % viele Wohngebäude noch vor 1950 erbaut (Metropolregion 24,4 %), wohingegen im Landkreis Gifhorn mehr als jedes dritte Haus nach 1989 errichtet worden war (Metropolregion 21,7 %).

Die meisten Wohngebäude in der Metropolregion enthielten 1 - 2 Wohnungen (83,5 %), wobei in den Zentren auch Mehrfamilienhäuser zu gut einem Drittel (35,1 %) das Stadtbild prägten. Dort maß die durchschnittliche Wohnung 78,9 Quadratmeter, während sie außerhalb der Zentren mit durchschnittlich 101,4 Quadratmetern weitaus geräumiger war.

Auch der Anteil der leer stehenden Wohnungen variierte stark: von 2,9 % der Wohnungen im Landkreis Gifhorn bis 9,8 % der Wohnungen in der Stadt Salzgitter. In den vier Zentren wurde ein durchschnittlicher Wert von 3,1 % ermittelt.

Diese und viele weitere zentrale Merkmale zur Bevölkerung sowie zu Gebäuden und Wohnungen werden in der soeben erschienenen Broschüre „Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen – Wolfsburg. Ausgewählte erste Ergebnisse des Zensus vom 9. Mai 2011“ anhand von Karten, Tabellen und Diagrammen für die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte der Metropolregion dargestellt. Die Veröffentlichung wurde vom Landesamt für Statistik Niedersachsen in Zusammenarbeit mit den Statistischen Ämtern der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein erstellt.

Kostenfreier Download (PDF, 4,66 MB):
Metropolregion Hannover - Braunschweig - Göttingen - Wolfsburg
Ausgewählte erste Ergebnisse des Zensus vom 9. Mai 2011


Alle Angaben in der Publikation basieren auf dem Zensus 2011. Die bundesweiten Ergebnisse des Zensus können über die Zensusdatenbank abgerufen werden.



Ansprechpartner:

Herr Püschel, Tel. 0511 9898-1021
Herr Rohrschneider, Tel. 0511 9898-1006


Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


Herausgeber:
© 2014 Landesamt für Statistik Niedersachsen
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Fon: 0511 9898-1125
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E-Mail: pressestelle(at)statistik.niedersachsen.de
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