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Industriebetriebe produzierten im Jahr 2017 knapp 10 % der erzeugten Strommenge

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen


Datum: 05. November 2018

Nummer 105/18


HANNOVER. Im Jahr 2017 produzierten die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden rund 8,3 Mrd. kWh Strom. Das war ein Anstieg um 1,3% gegenüber dem Vorjahr. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, entsprach dieser Wert einem Anteil von 9,6% an der gesamten Bruttostromerzeugung 2017 (86,3 Mrd. kWh), einschließlich der Produktion der Kraftwerke für die allgemeine Versorgung und der Erzeugung aus erneuerbaren Energien (Wind, Sonne, Biomasse).

Erhoben werden nur industrielle Stromerzeugungsanlagen mit einer elektrischen Engpassleistung (brutto) von mindestens einem Megawatt.

Zu den größten industriellen Eigenstromproduzenten in Niedersachsen zählten 2017 Betriebe aus den Wirtschaftsbereichen „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“, „Herstellung chemischer Erzeugnisse“, „Metallerzeugung und Metallbearbeitung“ und „Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus“. Allein die Betriebe in diesen Wirtschaftsbereichen kamen auf einen Anteil von rund 85% der Eigenstromerzeugung.

Dreiviertel der Stromerzeugung basierten auf den Brennstoffen Erdgas/Erdölgas und Steinkohle.

Industrielle Stromerzeugungsanlagen in Niedersachsen hatten 2017 an der industriellen Stromproduktion in Deutschland einen Erzeugungsanteil von 14,7%.


Eine Tabelle mit detaillierten Informationen


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Uwe Mahnecke, Tel. 0511 9898-2429;

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