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Niedersächsische Industrieinvestitionen stiegen 2018 um 10%

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 102 vom 14.11.2019



HANNOVER. Die niedersächsischen Industriebetriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen investierten im Jahr 2018 knapp 5,6 Milliarden Euro in Bauten, Grundstücke, Maschinen und Geschäftsausstattung. Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) stiegen die Investitionsausgaben um 505 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr 2017 (+10,0%).

Mit einem Anteil von rund 36% am Gesamtinvestitionsvolumen war die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen erneut die mit Abstand investitionsstärkste Branche in Niedersachsen. Im Vergleich zum Jahr 2017 legten die Investitionen in dieser Branche im Jahr 2018 um 305 Millionen Euro (+18,0%) auf 2,0 Milliarden Euro zu.

Die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sorgte mit 702 Millionen Euro (+14,5%) wieder für den zweithöchsten Anteil an den niedersächsischen Investitionen. Danach folgten die chemische Industrie mit 376 Millionen Euro (+31,3%) und der Maschinenbau mit 359 Millionen Euro ( 8,0%) Investitionsvolumen.

Mit knapp 4,9 Milliarden Euro flossen 87,5% des niedersächsischen Investitionsvolumens in Ausrüstungsgüter, dazu gehören Maschinen, maschinelle Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Im Vergleich zum Jahr 2017 wuchsen die Investitionen in Ausrüstungsgüter um rund 490 Millionen Euro (+11,1%).

Die übrigen 696 Millionen Euro, also 12,5% des Investitionsvolumens, wurden für den Erwerb von Immobilien ausgegeben. Davon entfielen allein rund 671 Millionen Euro auf Investitionen in Grundstücke mit Gebäuden (+4,5%). 26 Millionen Euro dienten hingegen dem Erwerb von Grundstücken ohne Gebäude (-32,2%).


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