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Speisezwiebeln - meistgeerntetes Gemüse in Niedersachsen

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 027 vom 12.03.2024


  • Gemüseerntemenge im Jahr 2023 in Niedersachen 11,0% höher als im Vorjahr
  • Gut ein Drittel (33,9%) des in Niedersachsen geernteten Freilandgemüses waren Speisezwiebeln
  • 98,1% der Gemüseernte aus geschütztem Anbau waren Gurken, Tomaten und Paprika
HANNOVER. Im Jahr 2023 produzierten 847 niedersächsische Betriebe auf 22.095 Hektar Anbaufläche 668.593 Tonnen Gemüse. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, erzeugten dabei 191 Betriebe Gemüse in Gewächshäusern. Freilandgemüse wurde von 816 Betrieben auf 21.991 Hektar Anbaufläche produziert.

Während der Spargelanbau in Niedersachsen weiter zurückgeht, hat der Anbau von Speisezwiebeln weiter an Bedeutung zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte so die Menge an insgesamt geerntetem Gemüse um 11,0% gesteigert werden, während die Größe der niedersächsischen Gemüseanbaufläche mit einem Zuwachs von 0,4% fast konstant blieb.

Auf 4.366 Hektar (-2,6% im Vergleich zu 2022) und damit auf etwas mehr als einem Fünftel der Freilandgemüseanbaufläche wurde im vergangenen Jahr ertragsfähiger Spargel mit einer Erntemenge von 22.757 Tonnen (-10,0%) angebaut.

Speisezwiebeln haben in den letzten Jahren einen beachtlichen Anbauzuwachs (+7,5% im Vergleich zum Vorjahr) erzielt und sind inzwischen mit 4.333 Hektar in Niedersachsen das Freilandgemüse mit der zweitgrößten Anbaufläche und der mit Abstand größten Erntemenge von 215.932 Tonnen (+15,1%).

Mit einer Anbaufläche von 2.163 Hektar und einer Erntemenge von 142.598 Tonnen folgten Möhren und Karotten.

Nicht nur Spargel, auch Niedersachsens traditionelles Wintergemüse, der Grünkohl, wird immer seltener angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Anbaufläche um 13,2% auf 344 Hektar reduziert. In der Folge verringerte sich auch die Erntemenge gegenüber 2022 um 9% auf 5.781 Tonnen.
Viele Wintergemüseanbaubetriebe mussten auch Ertragseinbußen und -ausfälle wegen unter Wasser stehender Felder hinnehmen.

Die Anbaufläche von Gemüse in Gewächshäusern wurde 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 10,2% vergrößert. Die Erntemenge aus geschütztem Anbau konnte um 6,8% auf 31.052 Tonnen gesteigert werden. Dabei entfielen in Niedersachsen 71,7% (22.256 Tonnen) auf Salatgurken, 23,1% (7.165 Tonnen) auf Tomaten und 3,4% (1.054 Tonnen) auf Paprika. Die restlichen 1,9% des geernteten Gewächshausgemüses waren Salate, Radies und sonstige Gemüsearten.

206 Betriebe bewirtschafteten 2.263 Hektar und damit 10,3% der gesamten Freilandgemüse-Anbaufläche vollständig in ökologischer Wirtschaftsweise. Die Freiland-Anbaufläche der Öko-Betriebe ist damit im Jahr 2023 gegenüber dem 2021 um 17,8% und gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % weiter zurückgegangen. Die ökologisch produzierte Erntemenge im Freiland konnte im Vergleich zu 2022 um 9,1% gesteigert werden und umfasste mit 67.571 Tonnen 10,6% der gesamten niedersächsischen Gemüseernte im Freiland.


Anlagen zur Pressemitteilung (xlsx)

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