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Auftragseingänge im April 2019: Nachfrage stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3%

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 051 vom 05.06.2019



HANNOVER. Die niedersächsische Industrie konnte im April 2019 leichte Zuwächse bei den Auftragseingängen verzeichnen. Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) wuchs die Nachfrage nach Industriegütern aus niedersächsischer Produktion um 3% im Vergleich zum April 2018. Der Zuwachs beruhte überwiegend auf Großaufträgen im sonstigen Fahrzeugbau. Die positive Auftragsentwicklung wurde von der um 5% gestiegenen Auslandsnachfrage getragen. Die Bestellungen aus dem Inland konnten um 1% zulegen. Die Produktion von Investitionsgütern erzielte ein Plus von 12%, die Nachfrage nach Vorleistungsgütern ließ dagegen um 11% nach.

In den umsatzstärksten niedersächsischen Industriebranchen war die Entwicklung uneinheitlich. Steigende Nachfrage im Vergleich zum April 2018 gab es für die Herstellung von Metallerzeugnissen (+10%) und im Maschinenbau (+2%). Die Herstellung von chemischen Erzeugnissen (-1%), die Metallerzeugung und -bearbeitung (-2%), die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-12%) und die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-37%) verzeichneten rückläufige Bestellungen.


Tabelle und Grafik



Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse. Revidierte vorläufige Ergebnisse in wirtschaftssystematisch tieferer Gliederung enthält der in Kürze erscheinenden Statistische Bericht E I 1:
http://www.statistik.niedersachsen.de/themenbereiche/industrie/themenbereich-industrie-baugewerbe-handwerk---statistische-berichte-165048.html

Das endgültige Ergebnis wird Ende März 2020 vorliegen.


Methodische Hinweise:

Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.

Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).


Kontakt:

Uwe Rode, Tel. 0511 9898–3335
Wolfgang Kaiser, Tel. 0511 9898-3336

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


Herausgeber:
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Telefon: 0511 9898-1125
Telefax: 0511 9898-991125

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