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MORO - Modellvorhaben zur Raumbeobachtung

Landesamt für Statistik Niedersachsen


Logo MORO - Raumbeobachtung Deutschland und angrenzende Region Bildrechte: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- & Raumforschung

Insbesondere in den Grenzregionen wird die zunehmende Verflechtung der Staaten und Regionen Europas deutlich. Die vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Vernetzung erfordert aufseiten von Politik und Entscheidungsträgern deshalb ebenso grenzübergreifende Handlungsansätze. Dazu benötigen diese fundierte Informationen über räumliche Strukturen und Entwicklungen in den Grenzregionen.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) hat 2015 zu diesem Zweck das Modellvorhaben zur Raumordnung (MORO) „Raumbeobachtung Deutschland und angrenzende Regionen“ initiiert. In seiner Projektlaufzeit bis 2017 hat dieses MORO besonders räumliche Strukturen und Prozesse untersucht und systematisiert dargestellt.

Im Oktober 2019 wurde als Folgeprojekt das MORO „Etablierung eines Raumbeobachtungssystems für angrenzende Regionen“ angelegt. Ziel dieses Projektes ist es, die methodischen und technischen Grundlagen für ein dauerhaftes Raumbeobachtungssystem für Grenzregionen auf Bundesebene zu definieren. Dazu werden für die Raumplanung relevante Daten aus 50 Indikatorengruppen aufbereitet und zusammengeführt, unter anderem zu den Themenbereichen Bevölkerungsentwicklung, Mobilität, Wohnungsbestand, Bildung und Tourismus.

Hiermit werden Aussagen zur grenzübergreifenden Verfügbarkeit statistischer Daten möglich. In einem zweiten Schritt können dadurch Harmonisierungserfordernisse zur Angleichung der nationalen statistischen Erhebungen abgebildet werden. Die Ergebnisaufbereitung erfolgt in Form eines „Handbuchs Raumbeobachtung Deutschland und angrenzenden Regionen – Handbuch zu Daten und Indikatoren“.

Das MORO wird unter Mitwirkung von 4 Modellregionen umgesetzt. Für die Grenzregion Niedersachsen-Niederlande erfolgt die Projektbearbeitung während der rund eineinhalbjährigen Projektlaufzeit in Kooperation zwischen dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und dem Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN). Für den gesamten deutsch-niederländischen Grenzraum besteht zudem eine enge Zusammenarbeit mit den statistischen Ämtern Nordrhein-Westfalens (IT.NRW) und der Niederlande (CBS).

Ergebnisse des Projektes stehen voraussichtlich Mitte 2021 zur Verfügung.

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