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Export nach Griechenland bricht weiter ein

Pressemitteilung des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen


Datum: 16. Februar 2012
Nummer 15/12



HANNOVER. In den ersten 10 Monaten des Jahres 2011 ging der Export Niedersachsens nach Griechenland um ein Viertel zurück (-25,3 %). Insgesamt hatten die Ausfuhren nach Griechenland in diesem Zeitraum einen Wert von 298 Mio. Euro. Wie der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) weiter berichtet, betrug der Anteil an den Gesamtausfuhren Niedersachsens 0,5 % und lag damit weit hinter anderen südeuropäischen Ländern wie Portugal (1,2 %), Spanien (4,0 %) oder Italien (5,6 %).

Beim Export nach Griechenland war im Jahr 2008 der höchste Ausfuhrwert der letzten 10 Jahre mit einer Handelssumme von 699,7 Mio. Euro für das gesamte Jahr erreicht worden. Seitdem gingen die Ausfuhren in dieses Land kontinuierlich zurück.

Bei den Handelsgütern waren wertmäßig am bedeutendsten: Fleisch und Fleischwaren, Käse, Rohtabak und Tabakerzeugnisse, Personenkraftwagen und Wohnmobile, Backwaren und andere Zubereitungen aus Getreide, Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung.

Aus Griechenland eingeführt wurden in den ersten 10 Monaten des Jahres 2011 Güter im Wert von 97 Mio. Euro nach Niedersachsen, 12,8 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Anteil an der Gesamteinfuhr Niedersachsens betrug jedoch lediglich 0,1 %.

Die bedeutendsten Handelsgüter beim Import waren: Bekleidung aus Gewirken/Gestricken aus Baumwolle, Bekleidung aus Gewirken/Gestricken aus Seide/Chemie, Halbzeuge aus Aluminium, Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung. Griechischer Wein wurde im Wert von 863 000 Euro importiert, pflanzliche Öle und Fette, zu denen insbesondere auch Olivenöl gehört, im Wert von 373 000 Euro und griechischer Käse im Wert von 347 000 Euro.

Entgegen der Entwicklung beim Handel mit Griechenland ist der gesamte Export Niedersachsens in dem Zeitraum von Januar bis Oktober 2011 um 16,7 % auf insgesamt 62,8 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen.


Ansprechpartner:
Annegret Vehling, 0511 9898 – 1125
Monika Güntzel, 0511 9898 – 3341


Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


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