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Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2010 rückläufig, Verbraucherinsolvenzen legen zu

Pressemitteilung des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen


Datum: 23. August 2010
Nummer 53/10

Hannover. Nach Angaben des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) beantragten im 1. Halbjahr 2010 insgesamt 1 296 Unternehmen ein Insolvenzverfahren bei einem niedersächsischen Amtsgericht. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 bedeutet dies einen Rückgang um 2,8 %. Im Vorjahreszeitraum lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen bei 1 334 Fällen.

Von 1 296 Insolvenzanträgen konnten 944 Verfahren eröffnet werden, 352 Insolvenzanträge wurden mangels Masse abgewiesen. Der entstandene wirtschaftliche Schaden belief sich auf voraussichtliche Forderungen in Höhe von 782 Millionen Euro.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen stieg dagegen um 13,6 % (+867 Anträge). Von Januar bis Juni 2010 wurden insgesamt 7 262 Verbraucherinsolvenzverfahren beantragt. Davon wurden 7 155 Insolvenzverfahren eröffnet, 17 Anträge wurden mangels Masse abgewiesen und bei 90 Insolvenzfällen wurde ein Schuldenbereinigungsplan angenommen. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen belief sich auf 360 Millionen Euro.


Auskünfte erteilen:
Herr Brunotte, Tel. 05 11 98 98 – 12 24
Frau Rippin, Tel. 05 11 98 98 – 33 20

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht

Herausgeber:
© 2010 Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen
Pressestelle, Göttinger Chaussee 76, 30453 Hannover

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E-mail: pressestelle(at)lskn.niedersachsen.de
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Journalistische Anfragen richten Sie bitte an den angegebenen Gesprächspartner.

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