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Auftragseingänge im September 2016: Nachfrage sank um 1 %

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen



Datum: 07. November 2016
Nummer 97/16


HANNOVER. Die Auftragseingänge der niedersächsischen Industrie lagen im September 2016 mit einem Minus von 1 % knapp unter dem Niveau vom September 2015. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, sank die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten im Inland um 6 %. Die Auslandsbestellungen konnten dagegen um 4 % zulegen. Die Investitionsgüterproduzenten und die Hersteller von Vorleistungsgütern verzeichneten gleichermaßen ein Auftragsminus von 2 %.

In den umsatzstärksten niedersächsischen Industriebranchen war die Entwicklung im September 2016 uneinheitlich. Steigende Nachfrage im Vergleich zum September 2015 gab es für die Metallerzeugung und bearbeitung (+ 12 %), die chemische Industrie (+ 10 %), den Maschinenbau (+ 5 %) und die Hersteller von Metallerzeugnissen (+ 2 %). Die Hersteller von Straßenfahrzeugen (- 4 %) und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen (- 27 %) mussten rückläufige Bestellungen hinnehmen.


Methodische Hinweise:
Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.
Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).


Auskünfte erteilen:
Herr Rode, Tel. 0511 9898-3335
Herr Kaiser, Tel. 0511 9898-3336


Download:
Tabelle und Grafiken



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


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© 2016 Landesamt für Statistik Niedersachsen
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