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1,7 Millionen Personen 2013 aus der stationären Behandlung im Krankenhaus entlassen

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen


Datum: 10. Februar 2015
Nummer 10/15




HANNOVER. Im Jahr 2013 wurden in Niedersachsen rund 1,7 Millionen Patientinnen und Patienten aus der vollstationären Pflege im Krankenhaus entlassen. Rein rechnerisch lag 2013 somit jeder fünfte Niedersachse (21,9 %) einmal im Krankenhaus. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) erhöhte sich die Zahl der Patientinnen und Patienten gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 1,1 %, während sich der durchschnittliche Aufenthalt im Krankenhaus leicht auf 7,4 Tage (2012: 7,6 Tage) verkürzte.

Erkrankungen des Kreislaufsystems waren mit 15,1 % wie schon in den Vorjahren die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt, gefolgt von Erkrankungen des Verdauungssystems mit 10,3 % und Verletzungen und Vergiftungen mit 10,0 %. Zur vierthäufigsten Ursache für einen Krankenhausaufenthalt zählten Erkrankungen des Muskel-Skelett Systems und des Bindegewebes mit rund 9,0 %. Aufgrund von Neubildungen, diese umfassen sowohl die Bildung gutartiger als auch bösartiger Tumore, wurden 8,3 % der Patientinnen und Patienten behandelt.

Bei den Diagnosen zeigen sich teils deutliche Unterschiede in der Verteilung zwischen den Geschlechtern. So betrafen Männer (53,4 %) vermehrt Erkrankungen des Kreislaufsystems, während Frauen (56,6 %) deutlich häufiger an Erkrankungen des Muskel-Skelett Systems und des Bindegewebes litten.

2013 gehörten insgesamt 68,9 % aller stationär behandelten Personen in die Altersgruppen ab 45 Jahre oder älter. Besonders das Risiko von Tumorbildungen oder Erkrankungen des Kreislaufsystems nimmt mit steigendem Alter deutlich zu. So waren bei den Neubildungen insgesamt 88,9 %, bei den Erkrankungen des Kreislaufsystems sogar 94,7 % aller Patientinnen und Patienten 45 Jahre oder älter.


Weitere Auskünfte erteilt:
Julia Schwarze, Tel.: 0511 9898 - 2127


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