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2.482 Studierende wurden 2019 in Niedersachsen mit dem Deutschlandstipendium gefördert

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 069 vom 14.07.2020



HANNOVER. Im Jahr 2019 erhielten in Niedersachsen insgesamt 2.482 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, stieg die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten im Vergleich zum Jahr 2018 um 114 Studierende bzw. 4,8%.

Im Jahr 2019 besaßen 301 Stipendiatinnen und Stipendiaten eine ausländische Staatsangehörigkeit. Das entspricht einem Anteil von 12,1%. Damit stieg der Anteil der ausländischen Geförderten gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozentpunkte.

Wie im Vorjahr wurde im Jahr 2019 die größte Zahl von Studierenden (820 Personen, 33,0%) in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften gefördert. Weitere 660 (26,6%) Stipendiatinnen und Stipendiaten waren in den Fächergruppen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben. Der Anteil dieser Fächergruppe fiel 2019 mit 27,0% ähnlich hoch aus wie im Jahr 2018.

Gerade in der Coronakrise ist der gesellschaftliche Bedarf an qualifizierten medizinischen Fachkräften wieder mehr in den Blick gerückt und damit auch die Ausbildung und Förderung der akademischen Nachwuchskräfte.

Im Jahr 2019 wurden in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften insgesamt 144 Studierende im Rahmen des Deutschlandstipendiums finanziell gefördert (2018: 133 Studierende). Mehr als drei Viertel (77,1%) waren Frauen.

Die meisten geförderten Studierenden in dieser Fächergruppe hatten das Studienfach Medizin (Allgemein Medizin) belegt, insgesamt 67 Studierende. Der Anteil der Frauen lag dabei mit 67,2% deutlich über dem der Männer mit 32,8%. Die geförderten Studierenden der Medizin waren an der Universität Göttingen, der Medizinischen Hochschule Hannover sowie an der Universität Oldenburg immatrikuliert.

Im Jahr 2019 kamen 2,3 Millionen Euro zur Förderung der Studierenden an den niedersächsischen Hochschulen aus privaten Mitteln. Das waren 145.650 Euro mehr (+6,7%) als 2018. Kapitalgesellschaften und sonstige juristische Personen des privaten Rechts steuerten mit Abstand die höchsten Beträge bei (808.650 Euro bzw. 805.200 Euro). Weitere 257.250 Euro kamen von Privatpersonen und Einzelunternehmen. Personengesellschaften brachten 167.400 Euro und Juristische Personen des öffentlichen Rechts 118.650 Euro ein.


Kontakt:

Katja Zielinsky, Tel.: 0511 9898-1536

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