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Auftragseingänge im Februar 2018: Nachfrage stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14%

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen


Datum: 04. April 2018
Nummer 28/18


HANNOVER. Die niedersächsische Industrie konnte im Februar 2018 kräftige Zuwächse bei den Auftragseingängen verzeichnen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, wuchs die Nachfrage nach Industriegütern aus niedersächsischer Produktion um 14% im Vergleich zum Februar 2017. Die positive Auftragsentwicklung wurde von der um 30% gestiegenen Auslandsnachfrage getragen. Die Bestellungen aus dem Inland gingen dagegen um 3% zurück. Die Nachfrage nach Investitionsgütern erzielte ein Plus von 21%, die Nachfrage nach Vorleistungsgütern stieg um 7%. Der kräftige Zuwachs beruht zum Teil auf Großaufträgen im sonstigen Fahrzeugbau.

In den umsatzstärksten niedersächsischen Industriebranchen war die Entwicklung mehrheitlich positiv. Steigende Nachfrage im Vergleich zum Februar 2017 gab es für den Maschinenbau (+28%), die Metallerzeugung und -bearbeitung (+12%), die Herstellung von Metallerzeugnissen (+8%) und die Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+4%). Die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-3 %) und die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-1%) verzeichneten leicht rückläufige Bestellungen.


Tabelle und Grafik


Methodische Hinweise:
Vorleistungsgüter:
Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.
Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).


Kontakt:
Uwe Rode, Tel. 0511 9898–3335
Wolfgang Kaiser, Tel. 0511 9898–3336

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