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Auftragseingänge im März 2018: Nachfrage sank im Vergleich zum Vorjahr um 7% - erstes Quartal schloss positiv

Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen


Datum: 03. Mai 2018
Nummer 35/18


HANNOVER. Die niedersächsische Industrie musste im März deutliche Einbußen bei den Auftragseingängen hinnehmen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, gingen die Bestellungen im Vergleich zum März des Jahres 2017 um 7% zurück. Die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten im Inland sank um 11%. Die Auslandsbestellungen waren um 2% rückläufig. Der Auftragsrückgang traf besonders die Hersteller von Investitionsgütern (-8%), die Aufträge an die Hersteller von Vorleistungsgütern sanken um 4% unter das Vorjahresniveau. Bei der Interpretation der Daten ist zu berücksichtigen, dass in diesem Jahr die Osterferientage größtenteils in den März fielen, während sie im Vergleichsjahr 2017 vollständig im April lagen.

Im ersten Quartal 2018 verbuchte das niedersächsische Verarbeitende Gewerbe allerdings 8% mehr Bestellungen als im ersten Quartal 2017. Getragen wurde diese Entwicklung von einem Zuwachs der Auslandsbestellungen um 18%. Die Inlandsaufträge gingen dagegen um 4% zurück.

In den umsatzstärksten niedersächsischen Industriebranchen war die Entwicklung im März 2018 durchgängig rückläufig. Weniger Bestellungen im Vergleich zum März 2017 gab es für die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-12%), die Herstellung von Kraftwagen- und Kraftwagenteilen (-8%), die Metallerzeugung und bearbeitung (-4%), die chemische Industrie (-3%) den Maschinenbau (-2%) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (- 1%).

Tabelle und Grafik


Methodische Hinweise:

Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.

Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).


Kontakt:
Uwe Rode, Tel. 0511 9898–3335
Wolfgang Kaiser, Tel. 0511 9898–3336


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