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Auftragseingänge im Juli 2020: Nachfrage stieg im Vergleich zum Vormonat um 6%

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 086 vom 02.09.2020



HANNOVER. Auch im Juli 2020 konnte eine positive Auftragsentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe Niedersachsens verzeichnet werden. Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) stieg die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten im Juli 2020 im Vergleich zum Juni 2020 um 6% an. Die Inlandsaufträge wiesen einen Zuwachs um 9% auf, während die Auslandsorders um 4% im Vergleich zum Vormonat zulegten.

Der durch die Corona-Pandemie verursachte Nachfrageeinbruch blieb mit minus 12% im Vergleich zum Juli 2019 aber weiterhin deutlich. Die Bestellungen aus dem Inland gingen im Vergleich zum Juli des Jahres 2019 um 12% zurück. Die Auslandsbestellungen waren um 13% rückläufig. Die Nachfrage nach Investitionsgütern verringerte sich um 14%, die nach Vorleistungsgütern um 10%.

In den umsatzstarken niedersächsischen Industriebranchen verlief die Entwicklung im Juli 2020 im Vergleich zum Juli 2019 durchgängig rückläufig. Weniger Auftragseingänge verbuchte der Maschinenbau (-16%), die Metallerzeugung und - bearbeitung (-12%), die Herstellung von Metallerzeugnissen (-10%), die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-10%), die chemische Industrie (-9%) und die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-7%).

Tabelle und Grafik:
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Methodische Hinweise:
Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.

Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).

Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse. Revidierte vorläufige Ergebnisse in wirtschaftssystematisch tieferer Gliederung enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht E I 1.

Kontakt:
Uwe Rode, Tel. 0511 9898-3335
Simon Lehner, Tel. 0511 9898-3347

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


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