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Auftragseingänge im November 2020: Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr um 5% gesunken

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 004 vom 08.01.2021



HANNOVER. Die niedersächsische Industrie musste im November 2020 eine negative Auftragsentwicklung gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres hinnehmen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, gingen die Bestellungen im Vergleich zum November 2019 um 5% zurück. Während die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten im Ausland sogar um 14% sank, nahmen die Inlandsbestellungen um 7% zu. Die Aufträge zur Produktion von Vorleistungsgütern stiegen um 6% über das Vorjahresniveau. Die Nachfrage nach Investitionsgütern ging gegenüber November 2019 um 11% zurück.

In den umsatzstärksten niedersächsischen Industriebranchen stellte sich die Nachfrageentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat gemischt dar. Während die Auftragseingänge im Vergleich zum November 2019 für die die Herstellung von Metallerzeugnissen (+33%), für Metallerzeugung und -bearbeitung (+18%) sowie die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+11%) teilweise starke Zuwächse verzeichneten, waren die Bestellungen im Sonstigen Fahrzeugbau (-28%), für die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-11%), den Maschinenbau (-9%) sowie die Herstellung von chemischen Erzeugnissen ( 9%) rückläufig.

Tabelle und Grafik:
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Methodische Hinweise:
Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.

Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).

Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse. Revidierte vorläufige Ergebnisse in wirtschaftssystematisch tieferer Gliederung enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht E I 1.

Kontakt:
Uwe Rode, Tel. 0511 9898-3335
Simon Lehner, Tel. 0511 9898-3365
Dr. Anna Holtsch, Tel. 0511 9898-1524

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


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