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Auftragseingänge im Oktober 2019: Nachfrage stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1%

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 113 vom 04.12.2019


HANNOVER. Die niedersächsische Industrie konnte im Oktober 2019 geringe Zuwächse bei den Auftragseingängen verzeichnen. Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) wuchs die Nachfrage nach Industriegütern aus niedersächsischer Produktion um 1% im Vergleich zum Oktober 2018. Die Bestellungen aus dem Ausland konnten um 2% zulegen. Die Inlandsnachfrage ging dagegen um 1% zurück. Die Auftragseingänge für Investitionsgüter erzielten ein Plus von 5%, die Nachfrage nach Vorleistungsgütern ließ um 7% nach.

In den umsatzstärksten niedersächsischen Industriebranchen war die Entwicklung uneinheitlich. Steigende Nachfrage im Vergleich zum Oktober 2018 gab es für die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+22%) und die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+6%). Die Metallerzeugung und -bearbeitung (-18%), der Maschinenbau (-15%), die Herstellung von Metallerzeugnissen (-8%) und die Herstellung von chemischen Erzeugnissen (-8%) verzeichneten rückläufige Bestellungen.


Tabelle und Grafik



Methodische Hinweise:

Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.

Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).


Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse. Revidierte vorläufige Ergebnisse in wirtschaftssystematisch tieferer Gliederung enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht E I 1.


Kontakt:
Uwe Rode, Tel. 0511 9898–3335
Wolfgang Kaiser, Tel. 0511 9898–3336

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


Herausgeber:
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