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Kommunale Verschuldung 2019 um 0,5% gesunken

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 066 vom 03.07.2020



HANNOVER. Nach den Ergebnissen der jährlichen Schuldenstatistik haben die niedersächsischen Kommunen ihre Verschuldung im Jahr 2019 um 0,5% verringern können. Während die eher längerfristigen Investitionskredite sich noch um 4,8% erhöhten, nahm der Bestand der Kassen- oder Liquiditätskredite deutlich um 21,7% ab. Der kommunale Schuldenstand in Niedersachsen belief sich am 31. Dezember 2019 auf eine Summe von 11.979 Millionen Euro, entsprechend 1.499 Euro pro Kopf.

Nach der Abgrenzung der Schuldenstatistik waren insgesamt 10 Gemeinden und Gemeindeverbände in Niedersachsen vollständig schuldenfrei: Stadt Burgwedel, Wagenfeld, Flecken Steyerberg, Lohheide, Scheeßel, Osterheide, Zetel, Moormerland, Dötlingen sowie der Samtgemeindebereich Baddeckenstedt.

Tabelle und Karte Excel-Format PDF-Format

Die jährliche Schuldenstatistik erfasst auch öffentlich bestimmte Fonds, Einrichtungen und Unternehmen. Für den kommunalen Sektor belief sich am 31. Dezember 2019 die Verschuldung dieser Einheiten auf insgesamt 13.949 Millionen Euro, wobei 961 Millionen Euro auf den Bereich der Extrahaushalte entfiel und 12.987 Millionen Euro auf den Bereich der sonstigen öffentlichen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen.

Methodische Hinweise:
Zur gesamten Verschuldung zählen: Wertpapierschulden, Kassen- oder Liquiditätskredite und Kredite gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich.

Extrahaushalte sind öffentliche Fonds, Einrichtungen und Unternehmen, die nach der Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen dem Sektor Staat zuzuordnen sind.

Kontakt:
Sascha Ebigt, Tel. 0511 9898-3253

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


Herausgeber:
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