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Reallöhne stiegen im Jahr 2025 in Niedersachsen um 1,7%

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 025 vom 27.02.2026


  • Nominallohnindex steigt im Jahr 2025 um 4,0%
  • Reallohnanstieg drittes Jahr in Folge
  • Anstieg des Reallohns im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,2%

HANNOVER. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, haben sich die Nominallöhne (Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen) der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 4,0% erhöht. Im Jahr 2024 lag die Steigerungsrate des Nominallohnindex bei 5,3%.

Die Entwicklung des Reallohnindex ist sowohl von der Entwicklung des Nominallohnindex als auch von der Entwicklung des Verbraucherpreisindex abhängig. Die durchschnittliche Preisveränderung lag im Jahr 2025 in Niedersachsen bei 2,2% im Vergleich zum Vorjahr. Die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste, die Reallöhne, stiegen damit im Jahr 2025 in Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 1,7%. Damit stiegen die Reallöhne das dritte Jahr in Folge (2023: +0,2%; 2024: +3,0%).

Die Nominallohnentwicklung im 4. Quartal 2025 fällt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls positiv aus. Im Vergleich zum 4. Quartal 2024 erhöhten sich die Nominallöhne um 4,3%. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,1%. Daraus ergab sich im letzten Quartal 2025 eine reale Lohnsteigerung in Höhe von 2,2%.


Methodische Hinweise:
Die Verdienstindizes werden in regelmäßigen Abständen auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab dem 4. Quartal 2025 erfolgt die Umstellung von der bisherigen Basis 2022 auf das Basisjahr 2025. Die Verdienstindizes werden nun auf der neuen Basis 2025=100 berechnet. Alle bisherigen Zeitreihen der Verdienstindizes wurden rückwirkend rein rechnerisch auf das Basisjahr 2025 umgestellt. Die dazugehörigen Veränderungsraten können daher rundungsbedingt von den bisherigen Veröffentlichungen abweichen.

Seit dem Jahr 2022 ist die Verdiensterhebung die Datengrundlage für die Berechnung des Nominallohnindex. Diese Erhebung löste die bisherige Vierteljährliche Verdiensterhebung ab. Ab dem Berichtsjahr 2023 decken die Verdienstindizes und deren Veränderungsraten die Gesamtwirtschaft in Niedersachsen umfassender ab. Durch die neue Verdiensterhebung werden zum Beispiel auch kleinere Betriebe erfasst (ab einer sozialversicherungspflichtig beschäftigten Person). Neben den in Vollzeit, Teilzeit und den geringfügig Beschäftigten werden zudem alle weiteren Beschäftigungsarten wie zum Beispiel Auszubildende und Altersteilzeitbeschäftigte abgebildet. Zusätzlich zu den Wirtschaftsbereichen B bis S (Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsbereich) wird jetzt auch der Wirtschaftsabschnitt A (Landwirtschaft) mit abgedeckt (Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 [WZ 2008]).

Der Nominallohnindex bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen von allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ab. Informationen zur Berechnung des Nominallohnindex und des Reallohnindex finden Sie hier.

Kontakt:
Sebastian Fischer, Tel. 0511 9898-2351
Sven Hartwig, Tel. 0511 9898-2315


Über das Landesamt für Statistik Niedersachsen
Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) erstellt auf gesetzlicher Grundlage rund 290 Statistiken zu verschiedenen Themen wie Bevölkerung und Haushalte, Bildung, Erwerbstätigkeit, Finanzen, Wirtschaft und Handel, Industrie oder Umwelt und Energie. Das LSN bietet damit neutrale, verlässliche und fachlich unabhängige Informationen für das Land Niedersachsen, seine Regionen und Kommunen, die mit anderen deutschen und europäischen Daten vergleichbar sind. Diese stehen Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürgern zu Informations- und Planungszwecken sowie als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung.


Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


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