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Trotz Bevölkerungsrückgang nimmt die Zahl der Privathaushalte in Niedersachsen zu

Pressemitteilung des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen


Datum: 13.04. 2011
Nummer 35/11

HANNOVER. Die Gesamtzahl der Privathaushalte in Niedersachsen wird bis 2022 voraussichtlich um rund 109 000 auf 3,9 Millionen zunehmen. Wie der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) mitteilt, wird es in der Zukunft tendenziell mehr Einpersonen- und Zweipersonenhaushalten geben. Trotz des erwarteten Bevölkerungsrückgangs steigt in den kommenden Jahren die Zahl der Privathaushalte weiter an. Dann wird jedoch der Punkt erreicht sein, ab dem der Rückgang der Bevölkerung nicht länger durch die „Zersplitterung“ der Haushalte kompensiert wird. Ausgehend vom Jahr 2023 ist deshalb in Niedersachsen mit einem leichten Rückgang der Zahl der Privathaushalte um circa 23 000 zu rechnen. Für das Jahr 2030 werden jedoch immer noch 3 919 000 Haushalten erwartet, gegenüber 3 833 000 Haushalten im Jahr 2009.

Der Anteil der Ein- und Zweipersonenhaushalte betrug in Niedersachsen schon im Jahr 2009 etwa 74 %, bis zum Jahr 2030 wird er auf 82 % steigen. In vier von fünf Haushalten werden dann lediglich eine oder zwei Personen leben. Die Haushalte mit drei oder mehr Mitgliedern, die vor allem aus Familien mit Kindern bestehen, werden immer seltener. Ihre Anzahl wird in Niedersachsen zwischen 2009 und 2030 um rund ein Viertel abnehmen (– 28,9 %) und ihr Anteil an allen Privathaushalten von 26,1 % auf 18,2 % sinken.

Kostenfreier Download:
Eine Tabelle mit detaillierten Informationen, (pdf, 21 KB)

Hinweis: Eine ausführliche Darstellung im Ländervergleich enthält die kostenfrei abrufbare neue Veröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder: „Demografischer Wandel, Heft 1, Bevölkerungs- und Haushaltsvorausberechnungen“.

Die dargestellten Ergebnisse beziehen sich auf die Trendvariante der Haushaltsvorausberechnung 2010. Grundlagen dieser Modellrechnung sind die Angaben des Mikrozensus zur Entwicklung der Privathaushalte in den Jahren 1991 bis 2009 einerseits und die Ergebnisse der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung (Variante zur Untergrenze der „mittleren“ Bevölkerung) andererseits.

Ansprechpartnerin:
Michaela Bohnet, Tel. 0511 9898 - 2134

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

Herausgeber:
© 2011 Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen
Pressestelle, Göttinger Chaussee 76, 30453 Hannover

Telefon: +49 (0) 511 9898-1125
Telefax: +49 (0) 511 9898-4132

E-mail: pressestelle(at)lskn.niedersachsen.de
http://www.lskn.niedersachsen.de

Journalistische Anfragen richten Sie bitte an den angegebenen Gesprächspartner.

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