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Industriebetriebe in Niedersachsen produzierten im Jahr 2018 rund 2% weniger Strom als im Vorjahr

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 099 vom 06.11.2019



HANNOVER. Im Jahr 2018 erzeugten die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden nach vorläufigen Ergebnissen rund 8,1 Mrd. kWh Strom. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, bedeutete dies einen Rückgang um 2,2% im Vergleich zu 2017.

Erhoben werden industrielle Stromerzeugungsanlagen ab einer installierten Netto-Nennleistung von einem Megawatt elektrisch erzeugtem Strom.

Zu den größten industriellen Eigenstromproduzenten in Niedersachsen zählten 2018 Betriebe aus den Wirtschaftsbereichen „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“, „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“, „Metallerzeugung und Metallbearbeitung“ sowie „Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus“. Allein die Betriebe aus diesen vier Bereichen kamen auf einen Anteil von rund 85% an der Eigenstromerzeugung aller Bereiche im Verarbeitenden Gewerbe. An fünfter Stelle bei der Eigenstromerzeugung lagen die Betriebe im Bereich „Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln“.

Die Erzeugung in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden erfolgte im Jahr 2018 zu rund 45% aus Erdgas, gefolgt von Steinkohlen (30%) und hergestellten Gasen (18%). Nur rund 2% der Strommenge resultierten aus dem Einsatz erneuerbarer Energien, insbesondere biogener Festbrennstoffe und Biogas. Weitere 5% der Stromerzeugung erfolgten auf Basis sonstiger Ausgangsstoffe.



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