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Ergebnisse der Viehbestandserhebung Schafe

Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN)


Im Vordergrund sind verschiedene Diagramme zu sehen, im Hintergrund ein Feld. Bildrechte: LSN

Die Bestände an Schafen in Niedersachsen haben sich in den letzten Jahren durch verschiedene Einflussfaktoren immer wieder verändert. Zunächst wurde Schafhaltung im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen beziehungsweise des Greenings als Pflege der Kulturlandschaft und des Dauergrünlands anerkannt und dementsprechend gefördert. In den Jahren danach sorgte jedoch zunehmend der Wolf für große Unsicherheiten. Maßnahmen zum Schutz der Tiere sind aufwendig und teuer und bringen viele Betriebe zur Aufgabe der Schafhaltung.

Aus diesen Gründen sank seit dem Jahr 2018 sowohl die Anzahl der Tiere als auch der Betriebe. Die Bestände erholten sich jedoch nach 2020 wieder, ein Grund hierfür sind möglicherweise seit 1. September 2021 als Übergang eingeführten Fördermaßnahmen in Niedersachsen. Seit 2024 greifen Förderungen der neuen GAP (Gemeinsame Agrarpolitik der EU) -Verordnung. Insbesondere auf der Mutterschafhaltung liegt ein besonderer Fokus. Dennoch sank sowohl die Anzahl der Betriebe als auch Tiere zunächst deutlich (2023: Betriebe: 1.040, Tiere: 171.700, 2024: Betriebe: 990, Tiere: 159.800), um im Jahr 2025 wieder anzusteigen. Betrachtet man einen zehnjährigen Zeitraum von 2016 bis 2025, scheinen die Veränderungen gering – so entspricht der Rückgang der Betriebe nur noch 1,6%, die Anzahl der Tiere sank um lediglich 3,6%.

Die Haltung von Schafen leistet einen großen Beitrag zum Schutz der Biodiversität in Kulturlandschaften.

Betriebe mit Schafhaltung und Anzahl der Tiere von 2026 bis 2025. Zunahme von Betrieben und Tieren nach 2020. Zum Jahr 2025 jedoch wieder ein starker Rückgang der Betriebszahl. Die Anzahl der Tiere stieg im ver-gangenen Jahr jedoch. Bildrechte: LSN

Weitere Ergebnisse finden Sie im Statistischen Bericht und auf der Tabellenseite.

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